Lesung "Train kids" am 23. Mai 2018

Als erstes hat Dirk Reinhardt uns ein bisschen Hintergrundinformationen zu dem Buch gegeben. Er hat uns viele Bilder von Kindern gezeigt, die auf einen fahrenden Zug springen und als blinde Passagiere durch Mexiko in die USA reisen. Das ist deswegen so, weil viele dieser Kinder aus armen Ländern wie Ecuador oder Honduras kommen, die zu den ärmsten Ländern der Welt gehören. Viele Familien haben fast nichts zum Leben, da die Väter entweder gestorben sind oder ihre Familien verlassen haben, und die Mütter wollen deswegen illegal in die USA einreisen, um dort einen Job zu finden und ihren Familien Geld schicken zu können.
Die Kinder werden in der Zwischenzeit bei Verwandten abgegeben, da sie oft noch sehr klein sind. Wenn die Kinder dann groß geworden sind, vermissen sie natürlich ihre Mütter und wollen ihnen nachreisen. Dafür müssen sie aber Mexiko durchqueren, wo viele Polizisten, Räuber und noch andere Gefahren auf sie lauern, welche sie dann alleine meistern müssen. Nur wenige schaffen die Reise durch Mexiko und gelangen am Ende auch in die USA. So viel zu den Informationen, die Dirk Reinhardt uns gegeben hat.
Danach begann die eigentliche Lesung, in welcher er zwei Textstellen vorlas. In der ersten Textstelle ging es darum, wie vier Jugendliche das erste Mal auf einen fahrenden Zug aufspringen müssen. Dies war sehr spannend, da der jüngste von ihnen es fast nicht geschafft hätte. In der zweiten Textstelle erfuhren wir, wie die Jugendlichen von der mexikanischen Polizei festgenommen, aber gegen Geld wieder freigelassen wurden.
Nach der Lesung hat der Autor uns noch unsere zahlreichen Fragen beantwortet.


Nina Krauß 8a